Setz ein Zeichen: Als Sportlerin, Funktionär, Fan oder Veranstalter.
Die SRG ist die einzige Medienanstalt, die ein umfassendes Sportangebot in allen vier Landessprachen durch eigene Fachredaktionen bereitstellt. Kein privater Sender kann das leisten – denn rein privat finanziert rechnet sich dies im stark fragmentierten, viersprachigen Schweizer Markt nicht.
Mediale Präsenz ist die Basis für Sponsoring und Mitgliederwachstum kleinerer Verbände. Die SRG gibt diesen Sportarten die nötige Bühne. Fällt die Bühne weg, folgt die Finanzierung.
Wer behauptet, die SRG verdränge private Medien, liegt falsch. Sie setzt konsequent auf Zusammenarbeit: Lizenzrechte werden zu günstigen Konditionen an private Sender weitergegeben – von CH Media über TeleZüri bis Léman Bleu.
Beim Schwingen produziert die SRG Spitzenpaarungen in Broadcasting-Qualität und ermöglicht gleichzeitig Sendern wie Tele1 oder TeleBärn die Liveübertragung regionaler Feste – ein Modell, das die gesamte Medienlandschaft stärkt.
Sportproduktion ist teuer: Bei der SRG decken Werbung und Sponsoring lediglich 10 bis 20% der Vollkosten. Private können das nicht querfinanzieren. Die Schweiz ist in vier Sprachregionen fragmentiert und steht in direkter Konkurrenz zu ARD, ZDF, ORF und TF1.
Überall dort, wo öffentliche Medien aus dem Sport zurückgedrängt wurden, ist das Ergebnis das Gleiche: Sport wandert ins Pay-TV. Das ist europäische Realität.
In vielen europäischen Staaten wandert Sport zunehmend ins Pay-TV ab. In Deutschland sind Grand Slams wie Wimbledon oder die US Open nicht mehr frei verfügbar. Von der Fussball-WM werden nur noch 60 von 104 WM-Spielen im Free-TV übertragen. In Norwegen sind die meisten Ski-Weltcuprennen im Pay-TV. Die Schweiz soll diesen Weg nicht gehen.
Die Konsequenzen gehen über den Geldbeutel hinaus. Eine Schweiz, in der nur Abonnenten die EM oder die Ski-WM sehen, verliert ein Stück nationaler Identität.